{"id":5,"date":"2017-09-21T01:12:10","date_gmt":"2017-09-20T23:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/?page_id=5"},"modified":"2025-04-01T07:07:58","modified_gmt":"2025-04-01T05:07:58","slug":"ueber-marie-therese","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/","title":{"rendered":"\u00dcber Marie-Therese"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading p1\">Marie-Therese Zimmermann<\/h1>\n\n\n\n<p><br><strong>Jahresbericht der Stiftung<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Jahresbericht-2024.pdf\">Jahresbericht 20<\/a><a href=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Jahresbericht-2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">24 (PDF)<\/a><a href=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Jahresbericht-2024.pdf\"><br><\/a><br><strong>Das Buch \u00abZwischen Mischabel und Illampu\u00bb<\/strong> von Annelies Jordi \u00fcber das Leben und Wirken von Marie-Therese Zimmermann ist erschienen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"394\" height=\"404\" src=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/buch.jpg\" alt=\"Buch Marie-Therese Zimmermann\" class=\"wp-image-215\" style=\"width:285px;height:292px\" srcset=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/buch.jpg 394w, https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/buch-293x300.jpg 293w\" sizes=\"(max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/?page_id=212\">Mehr Infos zum Buch<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p>      <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lebenslauf \u2013 1941 bis 2016<\/strong><br>Marie-Therese Zimmermann wurde am 28. M\u00e4rz 1941 in Visperterminen geboren. Sie war das erste Kind von Lukas und Lidwina Zimmermann-Studer, dem noch acht Geschwister folgen sollten. In ihren Schuljahren zeigte sie sich schon fr\u00fch als interessierte Leserin und \u00fcbernahm bald schon Verantwortung f\u00fcr ihre drei j\u00fcngsten Geschwister.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war wirklich auch Gl\u00fcck dabei, dass sie 1960 in das Kindergartenseminar in Menzingen aufgenommen wurde, obwohl sie keine Sekundarschule besucht hatte. Zum Missionsjahr 1960 geh\u00f6rte eine grosse Sonderausstellung \u00fcber Afrika, die Marie-Therese in Luzern besichtigen konnte und die sie sehr beeindruckt hat. Nach erfolgreichem Abschluss des Kindergartenseminars unterrichtete sie zwei Jahre lang in Hitzkirch im Kanton Luzern, bevor es sie nach Paris zog, um besser Franz\u00f6sisch zu lernen und wo sie in einer Gastfamilie den kleinen Fr\u00e9d\u00e9rique betreute. Das war im Jahr 1964, als das \u201eDeutschschweizerische Katholische Laienhilfswerk\u201c gegr\u00fcndet wurde, das man sp\u00e4ter, in Zusammenarbeit mit der Bethlehem Mission in Immensee, in \u201eINTERTEAM\u201c umbenannt hat und das f\u00fcr ihren weiteren Lebensweg eine entscheidende Rolle spielen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1964 bis 1969 unterrichtete Marie-Therese am Kindergarten in Saas Grund und in den Monaten Januar und Februar auch in der Kinderschule hier in unserem Dorf. Gleichzeitig besuchte sie an den Wochenenden und in den Ferien Vorbereitungskurse f\u00fcr Laienmissionare an zwei ausserkantonalen Bildungszentren. Nach Abschluss dieser Vorbereitungskurse nahm sie das Angebot von \u201eINTERTEAM\u201c f\u00fcr einen Einsatz in dem gerade frisch von Frankreich unabh\u00e4ngig gewordenen Algerien an, wo sie in der Folge vier Jahre lang in der Stadt Saida in einem friedlichen Nebeneinander von Muslimen und Christen einen Kindergarten leitete. Auf Anfrage von Pfarrer Johann Werlen unterrichtete sie anschliessend von 1973 bis 1978 im Kindergarten hier im Dorf, besuchte zwischendurch aber wieder Vorbereitungskurse f\u00fcr einen f\u00fcnfj\u00e4hrigen Einsatz in Ecuador in S\u00fcdamerika. In der Hauptstadt Quito arbeitete sie im Kinderheim \u201eHogar Suizo\u201c, das von Schweizer Franziskanerinnen gegr\u00fcndet worden war, um armen, ungl\u00fccklichen Waisenkindern &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; die verlorene Familie zu ersetzen. Als der Vertrag mit dem \u201eINTERTEAM\u201c 1984 auslief, reiste sie in das Indiodorf Titikachi n\u00f6rdlich von La Paz in Bolivien, wo sie bis 1989 den Bereich \u201eFrauenarbeit\u201c betreute. Die Indiofrauen wurden ermuntert, ihre lange vernachl\u00e4ssigten handwerklichen Traditionen f\u00fcr einen zun\u00e4chst bescheidenen Lohn wieder aufzunehmen und auch ihre Muttersprache \u201eQuechua\u201c im Alltag, Gebet und Gottesdienst selbstbewusster zu gebrauchen. Nach Ablauf des Vertrags kehrte Marie-Therese 1989 ins Wallis zur\u00fcck und konnte mit der ganzen Familie am 28. April 1990 die goldene Hochzeit der Eltern feiern. Anschliessend pflegte sie bis zu deren Tod die beiden Elternteile, wof\u00fcr wir Geschwistern ihr \u00fcber den Tod hinaus \u00fcberaus dankbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Ferne und Fremde liessen sie nicht in Ruhe, sondern sie kehrte 2000 nach Bolivien zur\u00fcck und organisierte in den abgelegenen Indiod\u00f6rfern im Norden des Landes von Grund auf den Aufbau von Kinderg\u00e4rten und die gleichzeitige Ausbildung von einheimischen Kinderg\u00e4rtnerinnen und auch Kinderg\u00e4rtnern. Ihre Arbeit wurde aber 2002 j\u00e4h unterbrochen, als sie zur Therapie einer schweren Erkrankung ins Wallis zur\u00fcckkehren musste. Operation und Strahlentherapie waren aber so erfolgreich, dass sie nach sieben Monaten wieder nach Bolivien zur\u00fcckkehren und die angefangenen Projekte nun in Eigenverantwortung weiterf\u00fchren konnte. Dazu geh\u00f6ren auch der dringende Projektstart und die wesentliche finanzielle Unterst\u00fctzung der mehrere Kilometer langen Wasserversorgung in die Indiod\u00f6rfer, deren Bedeutung wir gerade hier in Visperterminen sicher zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch vor zwei Jahren meldete sich die Krankheit zur\u00fcck, und Marie-Therese kehrte f\u00fcr die Chemotherapie ins Wallis zur\u00fcck. Die begonnenen, noch nicht abgeschlossenen Projekte in Bolivien liessen ihr aber keine Ruhe, so dass sie vor einem Jahr nochmals eine R\u00fcckkehr nach Bolivien wagte, um die Weiterf\u00fchrung der angefangenen Arbeiten in die Wege zu leiten. Aber die Krankheit zehrte weiter an ihr, so dass sie im vergangenen Februar Bolivien endg\u00fcltig hinter sich lassen musste. Beste Pflege und Therapien hier zuhause und im Spital in Brig konnten aber schlussendlich keine Besserung mehr herbeif\u00fchren. Im Alter von 75 Jahren ist sie am 14. September 2016 im Spital in Brig gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p>Marie-Therese konnte doch einige ihrer k\u00fchnsten Tr\u00e4ume verwirklichen. Ihr Leben war reich an Begegnungen mit Menschen anderer Religion, anderer Sprache und Kultur, f\u00fcr die sie sich einsetzen konnte, dank uneigenn\u00fctziger Hilfe von allen Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Marie-Therese schrieb immer wieder Rundbriefe an Ihre Freunde und Bekannten in der Heimat:<br><a href=\"https:\/\/www.stiftung-marie-therese.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Rundbrief-2011.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rundbrief vom August 2011 (PDF)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marie-Therese Zimmermann Jahresbericht der StiftungJahresbericht 2024 (PDF)Das Buch \u00abZwischen Mischabel und Illampu\u00bb von Annelies Jordi \u00fcber das Leben und Wirken von Marie-Therese Zimmermann ist erschienen. Lebenslauf \u2013 1941 bis 2016Marie-Therese Zimmermann wurde am 28. M\u00e4rz 1941 in Visperterminen geboren. Sie war das erste Kind von Lukas und Lidwina Zimmermann-Studer, dem noch acht Geschwister folgen sollten. 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